Mit der Änderung des Regionalisierungsgesetzes stellt die SPD-geführte Koalition für das laufende Jahr weitere 3,7 Milliarden Euro für den ÖPNV zur Verfügung, mit einem Großteil wird das neue 9-Euro-Ticket finanziert. Ab Juni gilt das neue 9-Euro-Ticket zunächst für drei Monate. Dabei können die Bürgerinnen und Bürger für 9 Euro im Monat bundesweit alle Busse und Bahnen des Regionalverkehrs nutzen – so oft und so viel sie wollen. „Damit wird deutschlandweit Bus- und Bahnfahren so preiswert wie nie zuvor“, ist sich die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari sicher.

Ein weiterer Vorteil: Wer Bus und Bahn fahren will, muss sich mit dem 9-Euro-Ticket nicht erst im oftmals undurchsichtigen Tarif- und Abo-Dschungel der verschiedenen Verbundtarife zurechtfinden. „Allein in NRW haben wir vier verschiedene Verbundtarife. Und auch wenn in der Vergangenheit einiges unternommen wurde, um Ticket-, Preis- und Abo-Modelle zu vereinfachen, ist dies immer noch zu kompliziert. Das ändere das 9-Euro-Ticket“, erklärt Nezahat Baradari. Die Umsetzung vor Ort erfolgt in der Zuständigkeit der Länder und der Verkehrsverbünde. Der Bund gewährt zu diesem Zweck eine pauschale Summe in Höhe von 2,5 Mrd. Euro zur Abgeltung aller mit dem 9-Euro-Ticket verbundenen Kosten.

„Wer Klimawandel, Mobilitätswende und Preissteigerungen ernst nimmt, der muss die Bürgerinnen und Bürger auch konsequent entlasten und für einen gut finanzierten Nahverkehr sorgen“, ist sich Nezahat Baradari sicher. Deshalb könne das für drei Monate befristete 9-Euro-Ticket auch nur ein Anfang sein, um Bus und Bahn dauerhaft für die Menschen vor Ort attraktiv zu machen.

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