Nezahat Baradari (SPD-MdB) sagt bei Antrittsbesuch Unterstützung für Neubau der Autobahnbrücke zu

Bei ihrem Antrittsbesuch durfte die heimische Abgeordnete Nezahat Baradari den Schalksmühler Bürgermeister Jörg Schönenberg treffen.

Auch für ihn und seine Gemeinde war das vergangene Jahr kein Leichtes: das Hochwasser, die gesperrte Autobahnbrücke auf der Sauerlandlinie und die Coronakrise bereiten den Bürgern, Unternehmen und Vereinen im Alltagsleben viele Probleme.
Gerade in der voll gesperrten Autobahnbrücke sieht Bürgermeister Schönenberg die Gefahr, dass Unternehmen ihren Standort verlagern und viele Fachkräfte, die täglich in die Region einpendeln, sich wegen der enormen Fahrzeiten woanders eine neue Arbeitsstelle suchen.

Nezahat Baradari und Jörg Schönenberg treffen sich im Schalksmühler Rathaus (Foto: Bundestagsbüro Nezahat Baradari, MdB
Nezahat Baradari und Jörg Schönenberg treffen sich im Schalksmühler Rathaus (Foto: Bundestagsbüro Nezahat Baradari, MdB)

Hier erhofft sich Schalksmühle, genau wie die ganze südwestfälische Region, beim Neubau der Rahmedetalbrücke schnelle Unterstützung durch den Bund und das Land. Für Baradari steht die Thematik rund um die A 45 ganz oben auf der Prioritätenliste. „Ich stehe im engen Kontakt mit vielen Fachkollegen im Bundestag, bis in das entsprechenden Verkehrsministerium hinein“ versicherte die Abgeordnete. Dass der Neubau der Talbrücke jedenfalls keine acht bis zehn Jahre dauern darf, darüber waren sich beide einig.

Die Brückensperrung zeigt aber auch, welche Probleme es auf einzelnen Straßen in der Region gibt. Auf den Umleitungsstraßen bremsen Baumaßnahmen den Verkehr weiter aus, Bahnunterführungen sind für die schweren LKW nicht passierbar. Auch die Schiene bietet keine Alternative, da Hangabgänge den Verkehr blockieren. Da darf auf diesen Strecken nicht wirklich etwas Großes passieren, um nicht den Verkehr komplett lahmzulegen.

Erfreulich war für die Abgeordnete, dass Schalksmühle sich neben der Kultur vor allem auch im touristischen Bereich weiter entwickeln möchte. Gerade bei großen Bauvorhaben bot Baradari ihre Unterstützung aus Berlin an. Schon in Herscheid oder Lennestadt konnten durch Bundesfördermittel regionale „Wahrzeichen“ saniert und weiterentwickelt werden. „Wann immer ich mich für das gelebte Miteinander in den Kommunen vor Ort in unserer Heimat einsetzen kann, helfe ich gerne aus“, bekräftigte die sauerländische Abgeordnete.

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